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Bildung statt Flucht: Unterkunft und Fachbücher für christliche Studenten (ABGESCHLOSSEN)

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Status: Abgeschlossen

Projektdauer: 2014-2017

Projektzweck: CSI unterstützt 50 christliche Studenten (vor allem jene, die aus weit entfernten Dörfern zum Studium nach Qamishli kommen) bei den Kosten für ihre Unterkunft und die Fachbücher. Um Studiengebühren und Verpflegung kümmern sich die Verwandten, da die Studenten selbst kaum eine Möglichkeit haben, sich mit einem Nebenjob alleine über Wasser zu halten.

Die Studenten wissen, dass eine gute Ausbildung die Grundlage für den Aufbau ihrer Zukunft in Syrien ist. Gelingt dies nicht, bleibt nur die Emigration. Allen ist aber bewusst, dass sie auf den gefährlichen Fluchtrouten in den Westen oft auch mit Todesdrohungen seitens radikalislamischer Flüchtlinge rechnen müssen. (Und einmal in Deutschland in den Camps angekommen, sind sie auch nicht vor den Übergriffen der Fundamentalisten gefeit). So ist die Ausbildung ihre Überlebenschance – und zugleich die einzige Möglichkeit für die christlichen Gemeinden, vor Ort eine Zukunft zu haben.

Unsere Solidarität trägt dazu bei

  1. Das Überleben der christlichen Gemeinden und den Wiederaufbau Syriens zu sichern, und
  2. Den jungen Christen eine Zukunftschance in Syrien zu geben und sie davor zu bewahren, zu Flüchtlingen zu werden.

Qamishli, die Stadt der Hoffnung

Qamishli, die Stadt der Hoffnung

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Qamishli, dieses syrische Städtchen, an der nördlichen Grenze zur Türkei gelegen, ist der Zufluchtsort für viele vom sog. „Islamischen Staat“ (IS) vertriebenen Christen. Die Stadt wird von der Regierungsarmee gehalten. Sie grenzt zudem an das freie Kurdengebiet und ist daher von der islamischen Terrorgruppe nicht einnehmbar. Viele Studenten kommen aus den umliegenden christlichen Gemeinden zum Studium dorthin. Betreut werden sie durch eine einheimische Pfarre, die als Anlaufstelle dient.

 

Die Bedeutung unserer Hilfe

Die Bedeutung unserer Hilfe

Die Bedeutung unserer Hilfe kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In Qamishli wächst die Elite zum Aufbau nach dem Krieg heran. Ohne solche Studenten wird es keine christliche Zukunft in Syrien geben. Wie die Studenten diese Unterstützung schätzen, zeigen ihre Kommentare, als zu Silvester 2015 in einem ihrer Beisln eine Terrorbombe explodierte. 16 junge Studenten und Dozenten starben. Doch unsere Stipendiaten haben uns sofort nach dem Anschlag gesagt: Eure Solidarität gibt uns den Mut, zu bleiben, trotz des Terrors! Denn wir dürfen auf eure Hilfe vertrauen. 

PROJEKTBILDER UND UPDATES

PROJEKTBILDER UND UPDATES

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Update Jänner 2016: TERROR AN DER JAHRESWENDE

Alle 50 von CSI unterstützen Studenten bleiben unversehrt
Alle 50 von CSI unterstützen Studenten blieben unversehrt

Die Christen in Syrien sind durch eine weitere islamistische Terrorwelle in der kurdisch kontrollierten Stadt Qamischli zutiefst betroffen und erschüttert: Bei mehreren Bombenexplosionen in der Ortschaft südlich der syrisch-türkischen Grenze starben am Silvestertag mindestens 17 Menschen, 35 Schwerverletzte kämpfen noch ums Überleben. Die von IS-Terroristen verübten Selbstmordanschläge ereigneten sich in einem Café und zwei Restaurants im christlichen Stadtteil Al-Wusta. Eines davon, das „Miami“ gehörte dem Onkel des syrischen CSI-Mitglieds Fahim Aho, der seit 1986 in Wien lebt und zwei Maßschneidereien besitzt. „Mein Onkel stand noch unter Schock, doch er hat die Wucht der Explosion wie durch ein Wunder überlebt“, so Aho, der selbst sein Entsetzen am Telefon nicht verbergen konnte.

CSI hat sich nach den fünfzig Studenten erkundigt, die von der Hilfsorganisation durch viele Spender unterstützt werden. „Keiner von ihnen wurde verletzt, doch unter den Todesopfern waren einige darunter, mit denen sie entfernt verwandt waren“ erklärt uns der syrische Wiener. „Obwohl sie von diesem Ereignis ziemlich erschüttert sind, möchten alle dort ihr Studium beenden. Die Hilfe aus Österreich macht ihnen Mut, weiterhin im Land zu bleiben.“

Update Juli 2015: Ein Studienjahr geht zu Ende

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Herzlich bedanken sich die syrischen Studenten für die Unterstützung aus Österreich.

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