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SÜDNIGERIA: 8 Gläubige bei Frühmesse in Kirche erschossen

Laut Polizei drang Einzeltäter in katholische St. Philips Church in Ozubulu ein

Abuja – In Südnigeria sind am gestrigen Sonntag 8 Menschen in einer Kirche erschossen worden (s. die tödlichen Folgen im Bild). Während zunächst von mehreren unbekannten Angreifern die Rede war, sprach die Polizei im Laufe des Tages davon, dass ein einheimischer Einzeltäter die Tat verübt habe und bereits identifiziert sei.

© nan-enugu/jau/nan

Der vermummte Mann war gegen 6:30 Uhr zu Beginn der Frühmesse in die katholische St. Philips Church in Ozubulu (Bundesstaat Anambra) eingedrungen, hatte wild um sich geschossen und dabei 8 Gläubige auf der Stelle getötet, berichtete die nigerianische Zeitung „Daily Times“.  Es wird befürchtet, dass unterdessen mehr als 11 Gläubige im örtlichen Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen seien und 18 weitere noch in Lebensgefahr schweben. Gouverneur Willie Obiano hat inzwischen den Tatort besucht und angekündigt, er werde dafür sorgen, dass die Hintergründe so bald als möglich geklärt werden und der Schuldige rasch zur Rechenschaft gezogen wird. Laut nigerianischen Medienberichten scheint diesmal die Terrorormiliz Boko Haram nicht ihre Hände im Spiel zu haben. (Daily Times of Nigeria / Vanguard / CSI)

 

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