Startseite / Afrika / Religionsfreiheit ist weltweit in Gefahr – Ökumenischer Bericht 2017

Religionsfreiheit ist weltweit in Gefahr – Ökumenischer Bericht 2017

Unterdrückung, Vertreibung und Ermordung. Die für uns selbstverständliche Religionsfreiheit wird in zahlreichen Ländern der Erde ignoriert, mit Füßen getreten und zum Teil mit Gewalt verhindert. Der Nahe Osten und Asien sind derzeit jene Regionen, in welchen dieses Grundrecht am meisten verletzt wird. Aber auch in einigen Ländern Afrikas und sogar in Europa sind zunehmend Einschränkungen zu beobachten. So wurden etwa in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und in der Schweiz Gesetze gegen das Tragen religiöser Symbole erlassen. In Russland sind generell Repressionen gegen Minderheitenreligionen zu beobachten.

Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt der „Ökumenische Bericht 2017“, der vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutsche Bischofskonferenz zum zweiten Mal nach 2013 veröffentlicht wurde. Aufgezeigt werden Ursachen und Strukturen dieser Form der Unterdrückung, aber auch Möglichkeiten, wie kirchliches und politisches Handeln die Lage der Betroffenen verbessern kann. Ein Schwerpunktthema der Studie ist das Recht auf Glaubenswechsel. Obwohl freie Religionswahl und Konversion wesentliche Bestandteile des Menschenrechts auf Religionsfreiheit sind, wird die Umsetzung zunehmend erschwert oder verboten.

Hier können Sie den Bericht als PDF ansehen: Ökumenischer Bericht 2017_pdf

 

Das könnte Sie auch interessieren...

Katholisches Kolleg von radikalen Hindus bedroht

Indien – Radikale Angehörige des Hinduismus haben am Donnerstag versucht, ein katholisches Kolleg zu betreten, …

Unterstützen Sie die Arbeit für verfolgte Christen auf weitere Kanäle: