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Pakistan: Muslime sabotieren Kirchenbau

Muslime stehlen Baumaterial und unterbrechen Wasserversorgung

Die Muslime aus dem Ort Muzaffarabad in Nordpakistan haben Baumaterial gestohlen und die Wasserversorgung der Christen unterbrochen, um den Bau einer Kirche zu verhindern.

Die christliche Gemeinschaft erhielt von den örtlichen Behörden die Erlaubnis, auf einem Grundstück in Muaffarabad eine Kirche zu bauen. Muzaffarabad ist die Hauptstadt der halb-autonomen Region Azad Kashmir. Aber die Muslime des Ortes haben versucht, den Bau zu sabotieren und starteten eine Kampagne in den sozialen Medien gegen den Kirchenbau. Baumaterial wurde gestohlen und die Muslime am Ort zerstörten absichtlich eine Leitung, durch die Wasser in die christliche Gemeinschaft geleitet wird.

Die Ältesten der Gemeinde zeigten die Einschüchterung bei der Polizei an, aber bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt gab es noch keine offizielle Reaktion.

Das pakistanische Gesetz erlaubt es Christen, sich frei zum Gottesdienst zu versammeln und ihren Glauben zu verbreiten. Es gibt kein Strafgesetz für Muslime, die zum Christentum übertreten. Aber gelegentlich gibt es Überfälle auf christliche Gottesdienst oder Gebetsstunden, und die Gemeinden erleben Widerstand gegen Kirchenbau, wobei die Muslime oft behaupten, dass die Eigentumsverhältnisse des Kirchengrundstücks nicht geklärt seien. Im September 2016 griff eine Gruppe Muslime, begleitet von der Polizei, eine Kirche in Punjab an. Der Mob zerriss Bibeln, griff Christen an und riss das Kreuz vom Dach der Gemeinde herunter. Sie behaupteten, das Land würde Muslimen gehören, obwohl Christen seit 1947 auf dem Gelände gewohnt hatten.

Quelle: Barnabasfund Übersetzung AKREF/F

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