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Messstipendien helfen bedrohten Christen in Nigeria

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Status: Laufend

Projektdauer: ab 2015, unbefristet.

Projektzweck: CSI-Österreich unterstützt katholische Priester in den Regionen, wo reguläre Pfarrstrukturen aufgrund von Terror nicht mehr vorhanden sind.

Die Stipendien kommen den „Missionaries of Divine Mercy“ in Nigeria zu Gute. Diese Priester sind in den Nordprovinzen tätig, wo die islamische Terrorsekte Boko Haram Jagd auf Christen macht. Die Priester halten die Gemeinden unter Lebensgefahr zusammen. Die Spenden für die Messstipendien machen es möglich, dass Priester auch dorthin kommen können, wo reguläre Pfarrstrukturen nicht mehr vorhanden sind.

Was ist ein Messstipendium?

Was ist ein Messstipendium?

So wird der Geldbetrag genannt, der dem Priester für die Feier der Messe übergeben wird. Er dient als Beitrag zu seinem Lebensunterhalt. Keinesfalls ist das eine Bezahlung für die Heilige Messe. Schon seit dem 2. Jahrhundert war es üblich, in der Heiligen Messe Opferspenden zu geben, oder für den Unterhalt der Priester und für die Armen zu spenden. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Messgabe zum Messstipendium. Bei CSI kommt das Stipendium einem Priester in Not in Nigeria zugute. Besonders Priester in Gemeinden, die im Norden Nigerias liegen und die schwer von der Terrorsekte Boko Haram bedrängt werden, kommen dadurch zu etwas Geld für sich und ihre Gemeinde, um das Überleben zu sichern. Auch Priester und Gemeinden, die sich etwa in Enugu um Flüchtlinge kümmern und von den Spenden abhängig sind, werden damit unterstützt.

Was „kostet“ ein Messstipendium?

Was „kostet“ ein Messstipendium?

Eine Messe kann man nicht kaufen, daher gibt es auch keine Preise. Dennoch hat die Kirche feste Spendenbeträge für die jeweilige Messreihe festgelegt. Der Betrag für ein Messstipendium hängt also von der gewählten Messreihe ab. Es gibt verschiedene Arten, bei denen je nach Anzahl der Tage, das gleiche Anliegen des Spenders täglich wiederholt wird.

Mit Ihrem Beitrag (schon ab € 9,-) helfen Sie Priestern in Nigeria bei ihrer Gemeinde auszuharren und zu überleben.

Die österreichische Bischofskonferenz sieht folgende Spendenbeträge für die jeweilige Messreihe vor: Eine Hl. Messe (1 Tag) € 9;  ein Triduum (3 Tage) € 27; eine Messnovene (9 Tage) € 81; eine ganze „Gregorianische Messreihe” (30 Tage) € 270. Einzahlung auf Spendenkonto IBAN: AT76 2011 1824 1397 6100 mit Verwendungszweck „Messe“.

UPDATES UND PROJEKTBILDER

UPDATES UND PROJEKTBILDER

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Update August 2016: Empfangsbestätigung und Dankesbrief vom Generaloberer der „Divine Mercy Missionaries Congregation“

missionaries-of-divine-mercy-dankbrief„Dear Elmar,

Dear Friends at CSI Vienna,

Greetings from the heart of your friends and brethren united in faith and hope and charity.

As a follow up to our recent correspondences, please find enclosed the acknowledgment mail on the MASS STIPENDS you sent recently in August 2016, accepting the obligatory celebration of the HOLY MASSES for the Prayer requests and Donors, as transmitted by the CSI Vienna.  The mail has come from the Superior General of the Divine Mercy Missionaries Congregation. The Congregation lives and works in the heart of the Boko Haram insurgents in the Northern parts of Nigeria, witnessing to courage, promotion of human dignity and freedom of the practice of faith in what the Lord our God grants us as His Grace.

I am hoping to hear from you again in early September as indicated by you concerning the continued support by CSI Austria through Mass Stipends for the work of evangelization and Christian solidarity.  This spiritual support creates a bond of „GEBETS-BRUECKENKETTE“.

With assurances of my highest regards,

Obiora“

Update August 2016: Empfangsbestätigung und Dankesbrief vom Generaloberer der „Divine Mercy Missionaries Congregation“

Auszug aus einem Brief von Msgr. Obiora Ike, CSI-Projektkoordinator in Nigeria

bestaetigung-2015_a„Der CSI-Aufruf für Messen für Christen in Not entspricht exakt einer tiefen Spiritualität, die das Gebet als notwendige Verbindungsbrücke und unentbehrliche Bindung von Christen  als Schwestern und Brüder in Solidarität miteinander braucht. Die Welt braucht das Gebet. Kirchen tun dies und Menschen auch füreinander. Wenn Messen und Messtipendien durch den Priester in Gebieten von christlicher Verfolgung gelesen werden und damit die Aufgaben Ihrer Mission erfüllen, ist dies völlig im Einklang mit der Kirchenlehre.

Wir in Nigeria danken CSI-Österreich für die Verbindung im Glauben, in der Hoffnung und in Werken der Solidarität. Durch die Heiligen Messen, die wir gegenseitig füreinander zelebrieren, erfahren wir diese spürbare Nähe der Glaubens-Einheit und Liebe in Herrn Jesus Christus für die Menschen und Christen in Not.

Der Herr segnet die Früchte unserer Arbeit. Uns allen weiterhin Gottesschutz und Segen,

Msgr Professor Obiora Ike“

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