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Nigeria: Freud und Leid in unserer Schule

Das CSI-Kinderdorf im nigerianischen Enugu wächst: eine Schule entsteht

Neben dem Waisenhaus gibt es bereits Hütten für Kinder und Betreuer. Inzwischen entsteht auch eine eigene Schule. Unser Aufruf, für diese Schule zu spenden, stieß auf großartige Unterstützung. Und so freut es uns mitzuteilen, dass wir u.a. die Treppe für das erste Stockwerk mit Spendengeldern fertig stellen konnten. Die Pfarre Loosdorf bei Melk hat mehr als 10.000 € für die Finanzierung gesammelt und damit die sichere Treppe ermöglicht, die nun den Ausbau des ersten Stocks erlaubt. Damit haben die Kinder endlich Schulräume und müssen nicht mehr in der sengenden Sonne im Freien unterrichtet werden.

 

Trauer um Sr. Lucy

Wie wir soeben erfahren mussten, ist Schwester Lucy (re. im Bild mit ihren Schützlingen), die sich mit Hingabe um unsere Waisenkinder gekümmert hat, völlig überraschend verstorben. Ein schwerer Schicksalsschlag – vor allem für die Kinder, die zum zweiten Mal in ihrem jungen Leben eine Mutter verloren haben.

Hintergrundinfo

Wie in unserer Februar-Ausgabe berichtet, sind 32 Waisenkinder bereits im April 2015 in ihr neues Zuhause übersiedelt. Und es werden ständig mehr. Ihre Eltern waren bei Mord und Brandschatzung der Boko Haram-Rebellen ermordet worden. Zunächst ging es ums nackte Überleben dieser traumatisierten Kinder. Jetzt erhalten sie im CSI-Waisenhaus die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

CSI-Österreich hilft, gemeinsam mit Monsignore Ike, der sich auch um ihre Aufnahme in intakte Familienverbände kümmert.  Aber nicht  alle Kinder finden eine neue Familie, unser Albino-Junge hat nur im Waisenhaus eine Überlebenschance. Ihre Ausbildung wird entscheiden, ob sie als Christen in Nigeria eine Zukunft haben.

 

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