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Kurz: „Christliche Minderheiten als Opfer des Syrienkonflikts“

Religion darf nie als Rechtfertigungsgrund für Gewalttaten herangezogen werden

 Wien„Dass wir keine Nachricht von den beiden vor einem Jahr entführten Bischöfen  Mar Gregoriuos Yohanna Ibrahim und Boulus al-Yazigi haben, beunruhigt uns zutiefst. Was den beiden Bischöfen widerfahren ist,  macht uns neuerlich bewusst, wie leicht Glaubenszugehörigkeit missbraucht werden kann“, erklärte Außenminister Sebastian Kurz anlässlich der Entführung zweier christlicher Würdenträger in Syrien, die sich heute jährt.

 Meldungen zufolge wurden die Bischöfe Mar Gregoriuos Yohanna Ibrahim und Boulus al-Yazigi vor genau einem Jahr in einem von Rebellen und Regierungstruppen umkämpften Gebiet an der syrisch-türkischen Grenze entführt und sind seither nicht wieder aufgetaucht. Insgesamt haben die Unruhen in Syrien bisher über 150.000 Menschen, darunter auch vielen Geistlichen, das Leben gekostet. Zwischen fünf und zehn Prozent der syrischen Bevölkerung sind Christen. Diese sind von den Gewalttaten und Entführungen der letzten Monate und Jahre stark betroffen. Der Schutz von Minderheiten und der Einsatz für deren Rechte ist eine Priorität der österreichischen Außenpolitik.

Wir hoffen auf  ein baldiges Zeichen, dass beide Bischöfe wohlauf sind und fordern weiterhin ihre sofortige und bedingungslose Freilassung“, so Kurz abschließend.

(Diese Meldung hat CSI-Österreich wörtlich der Presseaussendung des österreichischen BMEIA übernommen.)

 

 

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