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Imame planen Friedensmarsch zu Kirche Hamels und zu Terrororten

Organisatoren sind der französische Imam und Direktor von „Union des Peuples pour la Paix“, Hassen Chalghoumi, und der jüdisch-französische Schriftsteller Marek Halter

Paris – Berlin – Brüssel –  London – Toulouse – Nizza – St.-Etienne-du-Rouvray – Ein Zeichen gegen islamistischen Terror wollen europäische Imame mit einem Friedensmarsch in verschiedenen europäischen Städten setzen. Das berichtete Radio Vatikan am 1. Juli.

© wikipédia

Abbé Jacques Hamel kurz vor seiner Ermordung 2016

60 französische Imame gehen dabei vom 8. bis 14. Juli zusammen mit Gläubigen und Vertretern anderer Religionen sowie Atheisten die Orte der letzten Anschläge ab, wie es im Bericht heißt. Die Initiative findet demnach in Berlin, Brüssel, London, Saint-Etienne-du-Rouvray, Toulouse und Nizza statt. Organisatoren der Initiative sind der französische Schriftsteller Marek Halter und der französische Imam Hassen Chalghoumi, Exekutivdirektor der Friedensinitiative „Union des Peuples pour la Paix“. (Besagter Imam gilt als Förderer der Versöhnung  zwischen Muslime, Christen und Juden. Oft wird er auch als „jüdischer Imam“ bezeichnet. Seitdem er Morddrohungen erhielt, steht er unter Polizeischutz, Anm.)

In Erinnerung an den brutal ermordeten Pater Jacques Hamel

In Saint-Etienne-du-Rouvray soll zudem im Juli vor der Kirche eine Gedenkstele als „Zeichen des Friedens und der Brüderlichkeit“ eingeweiht werden. Sie erinnert an den Mord an Abbé Jacques Hamel. Der Priester war am 26. Juli 2017 in der Kirche von Saint-Etienne-du-Rouvray auf barbarische Weise von islamistischen Terroristen umgebracht worden, als er gerade die Messe feierte. (radio vatikan/csi)

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