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Ägypten: Imam rettet eine Kirche vor der Zerstörung

Auch junge Muslime halfen bei den Löscharbeiten

In Ägypten hat ein Imam mit Hilferufen über den Lautsprecher seiner Moschee zur Rettung einer brennenden Kirche beigetragen. Das meldet der vatikanische Pressedienst Fides. In der Nacht zum 11. Juni hatte ein Baugerüst an der koptisch-orthodoxen Kirche Anba Makar in der nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo gelegenen Stadt Schubra al-Chaima Feuer gefangen. Grund dafür könnte ein Kurzschluss in einer elektrischen Anlage gewesen sein. Auf die Hilferufe des Imams der benachbarten Moschee reagierten auch viele junge Muslime und halfen bei den Löscharbeiten. Sie hatten sich zum abendlichen Fastenbrechen anlässlich des Fastenmonats Ramadans versammelt. Der koptisch-orthodoxe Bischof Morcos von Schubra al-Chaima dankte dem Imam für sein schnelles Eingreifen als Zeichen, dass er sich um ein friedliches Zusammenleben bemühe. Die Kopten sind die größte christliche Gemeinschaft in Ägypten. Ihre Zahl unter den rund 92 Millionen Einwohnern des Landes wird auf sieben bis zehn Millionen geschätzt. Rund 90 Prozent der 94,8 Millionen Einwohner Ägyptens sind Muslime. (Quelle: idea)

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